
Schnee, Eis und Kälte: Hier finden Sie Tipps, mit denen Sie Ihren Kran winterfest machen können.
Sobald der erste Schnee fällt, werden die Arbeiten auf der Baustelle langsam eingestellt. Die Baumaschinen werden kaum oder selten in Betrieb genommen und von Frost und Schnee bedeckt. Nichtsdestotrotz sind ein paar Vorkehrungen auf der Baustelle zu treffen, sobald der Winter vor der Tür steht. Auch beim Kranbetrieb sind wesentliche Dinge zu beachten, wenn die Temperatur in Richtung Gefrierpunkt geht.
Was Sie tun können, um Ihren Kran winterfest zu machen und ab wann Sie Ihre Baustelle stilllegen sollten, erklären wir Ihnen im Folgenden.
Die Maschinen auf der Baustelle können bei Minusgraden und einer dicken Schneedecke nicht nur Schaden davontragen, sie können auch zur Gefahr werden. Deshalb sollten Sie beachten, dass sich im Winter Schnee auf den Seilrollen ablagern kann. Das Seil kann nicht nur herausspringen, sondern im schlimmsten Fall sogar reißen – dies sollten alle Mitarbeiter beachten.
Die Bremsen beim Kran können über Nacht einfrieren und sind somit nicht mehr funktionsfähig. Überprüfen Sie dies in jedem Fall und führen Sie unbedingt jeden Morgen eine Betriebsprüfung durch!
Beachten Sie, dass Getriebe & Co. warm werden, sobald man den Kran benutzt. Befindet sich eine große Schneedecke auf dem Kran, schmilzt diese. Die Folge: Wasser, das an den Motoren, Steckverbindungen oder auch an der Schaltschränke Schäden verursachen kann.
Befindet sich eine Menge Schnee auf dem Ausleger, dann hängen Sie zuerst ein leichtes Gewicht dran und lassen Sie die Laufkatze über den ganzen Ausleger fahren – das Gewicht sorgt dafür, dass der Schnee auf dem Ausleger entfernt wird. Machen Sie dies gegebenenfalls so lange, bis der Ausleger größtenteils vom Schnee befreit ist.
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Auch bei der Außerbetriebnahme gibt es ein paar Dinge, die Du beachten solltest. Mit den folgenden Tipps vermeidest Du ein Festfrieren oder einen Defekt am Kran:
Für Erd- und auch Betonarbeiten liegt die Temperaturgrenze bei minus fünf Grad Celsius. Ab diesem Punkt wird es für Mensch und Maschine schwierig zu arbeiten. Zusätzliche Energiequellen würden außerdem mehr Budget fordern. Deshalb gilt: Schnee auf Baustellen muss im Zweifel ordnungsgemäß geräumt und es muss gestreut werden, damit die Arbeit sicher aufgenommen werden kann. Wichtige Elemente auf der Baustelle können vom Schnee bedeckt sein und so zur Stolpergefahr werden. Besteht Glättegefahr, so ist die Baustelle für die Menschen und die Maschinen nicht mehr gefahrenfrei betretbar, sodass unbedingt auf passende Arbeitskleidung, zum Beispiel rutschfeste Schuhe geachtet werden muss. Auch Schneematsch kann zur Gefahr werden: Herabstürzende Eiszapfen an Kranen oder Schneedecken können Mitarbeiter treffen, auch kann Wasser in die Motoren dringen und einen Defekt bei Kranen auslösen.
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